Montag 17 Dez 2018

Geschichte der Schützenhalle


Überliefert ist, dass die Anfänge einer eigenen Halle mit dem Kauf des Grundstücks „Auf dem Küppel“ von der
Gemeinde Wenholthausen im Jahr 1890 für 45 Mark begann.

Bis dahin feierten die Schützen ihr Fest auf dem Schultenhof (heute Seemer) und ab 1865
in einem Zelt auf dem planierten Küppel.

Ein erstes festes Gebäude war die Erstellung einer Trinkhalle für rd. 2000 Mark.
1912 erfolgte der erste Saalbau (Holzbauweise) und 1921 der Bau des Speiseraumes und die Trinkhalle mit Keller.

Nach dem Polenfeldzug dienten die Räume von 1939 bis 1943 als Gefangenenlager.

An einer Schützenhalle wird immer gebaut oder renoviert; deshalb hier im Telegrammstiel
die wichtigsten Maßnahmen:

                       

  • 1948-1975 Reparaturen (soweit Baumaterial zu beschaffen war)
    um das Gebäude vor dem Verfall zu schützen.
    Vorderfront massiv erstellen, Toilettenbau, Bühne und Speisesaal bauen,
    Dach- und Toilettenerneuerung, später Dacheindeckung mit Schindeln,
    Schiebetrennwand zw. gr. u. kl. Saal einbauen.
   

 

  • 1976-1997 Garderobenerstellung, Vorplatzsanierung, schließlich neue Küche, Toiletten und ein Schießstand, 350T DM und damit die größte je getätigte
    Investition, dann Kühlkeller und Heizung, später Stützmauersanierung,
    Fensterauswechslung.
   

 

  • 1998-2012 Sicherheitstechnik war nach dem Großbrand am Frankfurter
    Flughafen das beherrschende Thema, es folgten der Hallenboden und Inventar,
    die Garderobe und der Kühlraum, mehrfach die Heizung, die Stützmauer
    und Außenfassade und schließlich in 2012 eine Verbesserung des Vorplatzes
    sowie die Anschaffung eines neuen Gasherdes für die Küche.
    Allein 2004 bis 2012, also in nur neun Jahren sind über 120 T € investiert
    worden und das ohne eine Bewertung der ehrenamtlich geleisteten Stunden.


Immer waren es Vorstände, die Verantwortung getragen haben, Schützenbrüder, die unentgeltlich halfen sowie Sponsoren, Gemeinde und Kreis, die Finanzmittel beisteuerten.

Dafür sagen wir herzlichen Dank.

Nur so kann unsere Schützenhalle als Dorfhalle auch weiterhin genutzt werden.


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